Windenergie

Windenergie

Die fortlaufend wachsende Anzahl an installierten Windenergieanlagen (WEA) lässt Anlagenstandorte und Wohnraum beständig näher rücken. Die Schallemission muss deshalb möglichst gering gehalten werden. Die Beurteilung von WEAs erfolgt mittels eines komplexen Messablaufs, standardisiert nach IEC 64100-11, der Messingenieure vor besondere Herausforderungen stellt. Sie müssen externe Umwelteinflüsse, Umgebungsparameter und Anlagenparameter beobachten und gegebenenfalls flexibel in den Messablauf eingreifen können, um in kurzer Zeit die erforderliche Anzahl an Messdaten zu erfassen. Anschließend kann die Anlage bewertet werden: nach

  • Tonhaltigkeit,
  • Schallleistung und
  • Terzpegeln.

Lokalisierung der Schallquellen

Für den Entwicklungsprozess ist jedoch nicht nur die Bewertung der Anlage von Bedeutung, sondern auch die Lokalisierung der Quellen eventuell vorhandener Störgeräusche. Durch die Erfassung weiterer Messgrößen wie Drehzahl, Beschleunigung und elektrische Leistung können die Störgeräusche dann mit ungünstigen Ereignissen in Korrelation gesetzt werden. Das ermöglicht schließlich die Einleitung von Maßnahmen zur Beseitigung der Störquellen.

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